Vor einiger Zeit

Unsere kleinen Wohnungskatzen wachsen zur Zeit täglich ein bisschen. Interessant hierbei ist, dass die beiden Wohnungskatzen-Brüder sich total unterschiedlich entwickeln.

Während Clio der kleine ist und noch ziemlich wenig wiegt, steigt das Gewicht seines größeren Bruder deutlich schneller an.

Jetzt dauert es auch nicht mehr lange, bis bei uns die Kastration ansteht. Ein sehr einschneidender aber aus unserer Sicht wichtiger Schritt für Besitzer von Wohnungskatzen.

Über die Notwendigkeit und Vorteile einer Kastration haben wir einen eigenen Artikel verfasst.

Tagsüber wird weiterhin viel geschlafen, während die aktiven Phasen der Wohnungskatzen eher in den Stunden der Dämmerung stattfinden. Abends wird häufig ausgiebig gespielt und getobt. Hierbei ist es Gold wert, dass die beiden weiterhin auch miteinander spielen können. Trotzdem versuchen wir sie so oft es geht auch selbst zum Toben zu animieren. Eine gute Auslastung ist an dieser Stelle wichtig.

Zuletzt konnten wir Leo das Apportieren beibringen. Jetzt bringt er zu jeder Tages- und Nachtzeit (ja, das ist manchmal auch gar nicht so gut für unseren eigenen Schlaf) seinen Stofffisch zu uns und fordert somit das regelmäßige Spielen ein. Näheres dazu findest Du in unserem Artikel zum Thema: Apportieren beibringen.

Auf geht’s – die Kastration steht bevor

Heute morgen um 9:30 Uhr war die Zeit gekommen. Wir sind mit unseren beiden Tigern in das Behandlungszimmer gegangen.

Nach einem kurzen allgemeinen Check durch den Tierarzt ist aufgefallen, dass Leo auf der oberen linken Seite zwei Eckzähne hatte. Bei Hunden kann es durchaus mal sein, dass der „alte“ Zahn nicht ausfällt und durch einen Tierarzt während der Narkose gezogen werden muss. Bei Katzen fallen die Zähne jedoch im Normalfall alleine raus.

Einen genauen Zeitpunkt kann man allerdings nicht festlegen. Der Zahnwechsel ist ein Zeichen, dass die Katzen nun ca. 6 Monate alt sind und einer Kastration nichts mehr im Wege steht. Wie die Kastration verlaufen ist, kannst Du in unserem Artikel Wilden Katzenzimmer nachlesen. Was nach der Kastration passierte und wie Du Dich verhalten solltest, erfährst Du zusätzlich in der Rubrik: Nach der Kastration

Erkunden, Spielen, Toben, Fressen, Schlafen

Die Liste der Gewohnheiten von Katzenbabys ist am Anfang relativ kurz. Dennoch zeigt sich in dieser Zeit, dass die Fellnasen extrem neugierige Tiere sind. Manchmal eher zufällig und manchmal ganz gezielt machen sich Leo und Clio auf, um neue Sachen zu entdecken. Mit dem gebotenen Respekt prüfen sie, was passiert, wenn sie mit der Pfote gegen ein unbekanntes Objekt tippen. Ertönt dann ein unbekanntes Geräusch, machen sie direkt reißaus und verstecken sich irgendwo.

Erst wenn sie sich wieder sicher fühlen, geht der Adventure-Trip weiter. Richtig süß, mit anzusehen, wie die beiden sich so entwickeln.

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