Neato Botvac Connected – Programmieren & regelmäßig saugen lassen?

Der Neato Botvac Connected Saugroboter im Kampf gegen Kinderspielzeug

Seit 19 Wochen ist unser emsiger Haushaltshelfer nun schon bei uns im Einsatz. Der Neato Botvac Connected saugt jetzt schon einige Zeit für uns und nimmt uns damit immer wieder die Arbeit ab.

Heute möchten wir Dir von unseren Langzeiterfahrungen berichten und was uns in der Zwischenzeit noch so aufgefallen ist. Falls Du unseren ersten Artikel verpasst hast, findest Du ihn hier: Neato Botvac Connected Test

Um es vorweg zu nehmen: Wir freuen uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir den Saugroboter aus der Ferne starten und ihn per App seine Arbeit verrichten lassen können.

Neato Robotics Botvac D5 Connected - Smart Saugroboter Alexa-kompatibel - Staubsauger Roboter mit Ladestation, Wlan & App - Perfekt gegen Hundehaare
  • Gönnen Sie sich mehr Lebensqualität & lassen Sie den Saug Roboter mit Laser Navigation für Sie staubsaugen - präzise, selbstständig & leise - Sie haben von überall aus die volle Kontrolle per App
  • Nicht nur Allergiker profitieren von der effektiven Kombibürste & dem innovativen Ultra-Leistungsfilter mit zusätzlichem Filtersieb - Staub, Allergene & Hundehaare haben keine Chance!
  • Gründlicher & methodischer als andere Geräte & für alle Böden geeignet - Der intelligente Roboter Staubsauger erstellt per App zur Ansicht der bearbeiteten Fläche eine Übersicht mit Reinigungskarte
  • Bisher reinigten runde Saug Roboter nur oberflächlich & vernachlässigen Ecken & Kanten - Mit seiner speziellen D-Form reinigt unser Robotersauger auch diese schwierigen Bereiche gründlich
  • Der ausgepowerte Reinigungsroboter kehrt eigenständig zur Basis zurück, lädt sich neu auf & saugt dann weiter - Auch, wenn Sie nicht zuhause sind
  • Botvac Connected bietet nun auch Reinigungskarten - Anzeigen, wo Neato bereits gereinigt hat.

Was kann die Neato-App eigentlich?

Seit wir die Neato App nutzen, gab es (sehr zu unserer Freude) ein umfangreiches Update der App, das sie nun noch moderner gemacht und mehr Funktionen freigeschaltet hat.

Die allerbeste Funktion der App ist für uns die Möglichkeit den Saugroboter aus der Ferne zu starten. Auf Platz zwei folgt unmittelbar die Kartenansicht, über die Du – nachdem der Saugroboter seine Arbeit beendet hat – die gesaugte Fläche ansehen kannst.

Es ist immer wieder interessant, wenn man unterwegs genau sehen kann, wo das Laufgitter unseres Sohnes oder ein Pappkarton gerade gestanden haben. Oder welche Fläche leider nicht gesaugt wurde, weil der Roboter sich festgefahren hat.

Für Spielkinder gibt es in der App die Fernsteuerungsfunktion, mit der Du den Neato im manuellen Betrieb saugen lassen kannst. Wir haben diese Funktion bisher nur verwendet, um zu prüfen, ob der Saugroboter nun unter unsere Couch passt, oder ob wir sie noch weiter erhöhen müssen. Ansonsten ist die Steuerung eher umständlich und keinesfalls für die Reinigung einer größeren Fläche geeignet.

Wenn Du aber mal das Gefühl von einem ferngesteuerten Auto bekommen möchtest, dann kannst Du diese Funktion verwenden.

Kinderspielzeug ist eine Hürde für Saugroboter
Kinderspielzeug ist eine Hürde für Saugroboter

Start & Stopp aus der Ferne

Natürlich kannst Du den Neato Botvac Connected über die App sowohl starten als auch stoppen. Zusätzlich gibt es noch die Option zu pausieren. In der neuen App ist es nun auch möglich, den Saugroboter zurück zu seiner Station zu schicken. Hier muss man allerdings beachten, zunächst auf „Pause“ zu drücken, ehe man dann „Andocken“ auswählen kann.

Drückt man versehentlich „Stopp“ funktioniert das Andocken leider nicht mehr und der Neato Botvac Connected bleibt einfach nur an Ort und Stelle stehen – wieso eigentlich?

Das Fehlerhandling ist aus unserer Sicht ausbaufähig. Du siehst in der App leider nicht direkt, welches Problem aufgetreten ist.

So können wir von unterwegs zwar sehen, dass ein Fehler aufgetreten ist, müssen dann aber aus einer Tabelle mit Fehlercodes erst einmal heraussuchen, was genau das Problem sein könnte.

Schön wäre es, über die App die gleiche Fehlermeldung zu erhalten, die auch auf dem Display des Saugroboters steht.

Als Zusatzfeature in der App würden wir uns zudem die Anzeige der aktuellen Füllmenge in dem Schmutzauffangbehälter wünschen. Das Gerät erkennt ja schließlich, wie voll dieser gerade ist und ob eine Leerung mal wieder notwendig ist.

Durch eine solche Meldung könnte man sich den Gang zum Sauger sparen, wenn die nächste Reinigung noch problemlos in den Behälter passen würde.

Säubern des Behälters für den Schmutz

Klar muss man im Alltag mit Katzen den Schmutzbehälter häufig leeren. Neben den vielen Katzenhaaren sorgt zusätzlich der scheinbar unsichtbare Staub dafür, dass die Leerung sehr regelmäßig durchgeführt werden muss.

Leider erfordert das Leeren etwas Geschick. Man muss nämlich die nach unten zeigende Klappe öffnen, sodass die Krümel direkt rausfallen. Hält man den Behälter andersherum, fallen die Krümel auf der anderen Seite durch das Loch in das sie in den Behälter gesaugt werden heraus. Ein System, für das wir irgendwie noch keine perfekte Lösung gefunden haben.

Am besten öffnet man den Behälter nur über einem großen Mülleimer, sodass nichts überhin gehen kann. Das funktioniert bei uns sehr gut.

Nutzen wir den praktischen Timer zum regelmäßigen Saugen?

Der Premium-Saugroboter bietet die Möglichkeit, ihn stets zu einer festen Uhrzeit an jedem beliebigen Wochentag saugen zu lassen. So kannst Du das Saugen nicht mehr vergessen – eigentlich extrem praktisch. Zumindest dann, wenn man zu geregelten Zeiten unterwegs ist.

Das ist bei uns mittlerweile nicht mehr der Fall, weshalb wir diese Funktion nicht benutzen. Denn natürlich möchten wir nicht, dass der Saugroboter genau dann mit dem Saugen beginnt, wenn unser Sohn gerade eingeschlafen ist.

Die Eltern unter unseren Lesern werden verstehen, dass man manchmal auch froh ist, wenn der Nachwuchs gerade schläft 🙂

Was passiert, wenn eine Katze erbricht?

Das Erbrechen bei Katzen kann ja immer mal wieder vorkommen. Das passiert sehr plötzlich und ist natürlich nie planbar.

Wenn nun also eine Katze erbricht, dann saugt der fleißige Saugroboter einfach drüber und verteilt das ganze. Und daraus wird dann leider eine riesengroße Sauerei, die sich mitunter über das ganze Wohnzimmer erstreckt.

Einmal kamen wir nach Hause und bemerkten einen komischen Geruch. Auf unserem Canary-Sicherheitssystem konnten wir dann beobachten, was passiert war.

Leo musste sich übergeben, während der Saugroboter im Einsatz war. Der pflichtbewusste Neato hat anschließend das meiste aufgesaugt und den Rest quer im ganzen Raum verteilt. Keine wirklich schöne Vorstellung.

Positiv war aber, dass das Säubern des Saugroboters im Anschluss vergleichsweise einfach war. Man kann die Bürste mit wenigen Handgriffen abbauen und unter warmem Wasser säubern.

Nachdem die praktische Haushaltshilfe dann einige Zeit getrocknet ist, war sie wieder einsatzbereit.

Wer hat Angst im Dunkeln?

Auch wenn der Neato Botvac Connected mit einem Laser ausgestattet ist, hat er scheinbar Angst im dunkeln. Zumindest, wenn er sich unter dem Sofa befindet.

Das Sofa-Monster scheint ihn immer mal wieder zu einem Nothalt zu zwingen. Als Fehler erscheint dann (auf dem Display), dass die „Raumerkennung fehlerhaft“ sei. Er verliert dort also die Orientierung und beendet seine Arbeit.

Glücklicherweise passiert das nicht bei jedem Saugen, sondern nur etwa jedes 5. oder 6. Mal. Unsere Vermutung ist, dass der Laser nicht einwandfrei arbeiten kann, wenn er sich unter einem Gegenstand befindet, der nur minimal höher ist, als der Saugroboter selbst.

Fazit im Neato Botvac Connected Test

Insgesamt sind wir super zufrieden mit unserem Saugroboter und genießen es, ihn einfach fahren zu lassen. Auch im ersten Stock fährt der Saugroboter zuverlässig und reinigt unter den Betten.

Und das, während wir nicht zu Hause sind – sehr entspannt.

Das systematische Saugen funktioniert dank des Smart Laser Mappings super. Möbel und Hindernisse werden frühzeitig erkannt, sodass der Neato nicht erst dagegen fahren muss.

Mit Kindern bekommt jeder Saugroboter jedoch zwei große Herausforderungen gestellt:

Zum einen muss man vor dem Einsatz immer gut aufräumen. Zwar kann man mit Hilfe der mitgelieferten Magnetbänder gewisse Sperrzonen einrichten, diese helfen aber nur bedingt weiter. Die Kinderspielzeuge finden sich nämlich in den meisten Fällen im gesamten Wohnzimmer verteilt wider – und nicht nur in einzelnen Zonen.

Zweite Herausforderung: Der Saubroboter muss immer auf der Ladestation stehen. Ja, unser Nachwuchs findet den Haushaltshelfer so spannend, dass er immer wieder dort hin krabbelt und diesen unsanft von seinem Platz befördert. Wenn wir das nicht mitbekommen und den Neato dann über die App starten möchten, ärgern wir uns häufig, dass dieser wieder offline ist. Grund dafür ist der leere Akku, weil er leider nicht richtig in der Ladestation stand.

Kennst Du solche Erfahrungen auch? Und wie hast Du Deinen Kindern beigebracht, dass ein Saugroboter kein Kinderspielzeug ist?

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