Gefährte – Freund – Pflegling: Wie wichtig sind Katzen für ältere Menschen?

Wenn der Lebenspartner im hohen Alter verstirbt oder durch einen längeren Aufenthalt in Katzen für ältere MenschenKrankenhäusern und Reha-Einrichtungen nicht mehr zu Hause wohnt, dann bleibt einer ganz allein zurück. In dieser Situation lautet die erste Empfehlung, sich ein einfaches und möglichst selbstständiges Haustier wie eine Katze zuzulegen, die Liebe und Nähe geben kann. Doch kann eine Katze wirklich einen Lebensgefährten ersetzen und wie kann das funktionieren?

Alles für die Katz?

Ihr liebstes Katzenfutter im Napf, überall Spielsachen und eine rundum katzenfreundliche Wohnung – so stellt man sich die Seniorenwohnung eines älteren, allein lebenden Menschen mit Katze vor. Da der Lebenspartner nun nicht mehr da ist, Gesellschaft aber immer noch wichtig bleibt, avanciert das Haustier in dieser Lebensphase gerne mal zum fast menschlichen „Ersatz“. Sie wird gerne ein bisschen verwöhnt, was auch in Ordnung ist, solange auf die Gesundheit und die Zufriedenheit des Tieres geachtet wird. Auch ältere Menschen sollten sich eine Katze aussuchen, die zu ihnen passt. Optimal wäre ein Stubentiger, der lieber in der Wohnung bleibt, vielleicht ebenfalls etwas älter ist und deswegen einen ruhigen, gesetzten Charakter hat. Neben Spielsachen wie dem Kratzbaum, einem eigenen Schlafplatz und Beschäftigung sollte hochwertige Tiernahrung eingekauft werden, denn dann geht es schon einmal der Katze rundum gut in ihrer Rolle als Gesellschafter.

Der Wert der Gesellschaft

Ältere Menschen waren ihr Leben lang mit jemand anderem zusammen, sie haben gemeinsam gelebt und sicherlich auch noch viel zusammen gemacht und überstanden. Nun, da der Lebenspartner nicht mehr rund um die Uhr an ihrer Seite sein kann, fehlt ihnen natürlich dieses Stück Gewohnheit und sie wünschen sich zunächst vor allem Gesellschaft. Eine Katze kann den Menschen natürlich nicht ersetzen, denn sie spricht nicht und geht auch nicht mit zu Kaffee und Kuchen. Deswegen ist ein Freundeskreis oder auch ein enger Bezug zu einem Verwandten für den älteren Menschen trotz tierischer Gesellschaft wichtig. Da diese Menschen aber nicht ständig da sein können und man vor allem zu Hause oder abends auch mal allein ist, kann die Katze gerade in diesen Zeiten da sein. Dann ist es natürlich auch in Ordnung, ihr liebstes Katzenfutter vom Treffen mit einer Freundin oder einem alten Freund mitzubringen, um ihr eine Freude zu machen und auch mit ihr Zeit zu verbringen. Wichtig ist beim Verlust des Lebenspartners jedoch, den menschlichen Freundeskreis wiederzubeleben und eine Balance zu schaffen. Vielen älteren Menschen widerführt der Verlust des Lebensgefährten, weshalb es jetzt auch wieder einfacher wird, gemeinsam mit Freunden Zeit zu verbringen, die ebenfalls ihren Partner verloren haben.

Was kann eine Katze tun?

Hochwertige Tiernahrung, Katzenspielzeug, alles rund um die Fellpflege… das sind Dinge, die ältere Menschen ohne Lebenspartner gerne einmal einkaufen. Für ihre Katze tun sie viel und das ist auch wichtig, denn in ihr haben sie wieder ein Lebewesen gefunden, um das sie sich kümmern können und das sich freut. Manches, was der Lebenspartner früher genossen hat, gefällt auch der Katze, und so kehrt mit ihr ein Stück alter Gewohnheit wieder ein und der ältere Mensch beginnt, sich auch in seiner neuen Situation dank des Haustiers zu arrangieren.

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