Beziehungsupdate – Wie entwickelt sich das Verhältnis von Katzen & Kindern?

Beziehungsupdate: Wie entwickelt sich das Verhältnis unserer Katzen mit unserem Sohn?

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Heute erwartet euch ein etwas anderer Beitrag. Heute wird es ein bisschen persönlicher. Wie einige von euch sicherlich mitbekommen haben, sind wir seit einiger Zeit zu dritt.

Um genau zu sein, seit 55 Wochen.

In der nächsten Woche feiern wir nämlich den ersten Geburtstag unseres Sohnes.

Unglaublich, dass ein komplettes Jahr bereits vergangen ist.

In diesem Jahr hat sich hier bei uns viel verändert. Leo und Clio haben sich in ihrer Persönlichkeit nochmal stärker entwickelt und unterscheiden sich noch klarer.

Auf den ersten Blick sehen sie sich ja super ähnlich und flüchtige Bekannte, können sie auch heute noch nicht auseinander halten.

Für uns ist es natürlich glasklar. Leo und Clio sind zwar beides rote Kater, aber optisch für uns ein Unterschied wie Tag und Nacht.

So auch die Persönlichkeit.

Der Charakter unserer Katzen ist ganz unterschiedlich

Fangen wir mal mit Leo an.

Leo findet unseren Sohn… nennen wir es … spannend. Wenn Leo gemütlich auf der Couch liegt und unser Sohn angekrabbelt kommt, läuft Leo nicht direkt weg.

Vielleicht weil er sich tief im Inneren ein paar zusätzliche Streicheleinheiten wünscht, oder aber, weil er einfach zu faul zum Aufstehen ist. Vielleicht aber auch, weil unser Sohn ihm sympathisch ist und er bewusst den Kontakt aufbauen möchte.

Man weiß es nicht so genau.

Unser Sohn darf ihn meistens sogar „streicheln“. Leo bleibt dann geduldig und ruhig liegen. Natürlich ist ein kleines Kind nicht immer feinfühlig, sodass aus leichten Streicheln gern auch mal ein beherzter Griff in das Katzenfell wird. Aber Leo hat ihn noch nie gekratzt oder ähnliches.

Man muss dazu sagen, dass wir auch immer dabei sind, um Kind und Kater zu schützen.

Eigentlich hätten wir eher damit gerechnet, dass Clio mehr Kontakt zu unserem Sohn zulässt. Clio ist offener, als Leo.

Wenn wir Besuch haben, schlawänzelt Clio bei denen um die Beine und guckt besonders süß, damit er möglichst viel gestreichelt wird und jede Menge Aufmerksamkeit bekommt.

Leo hingegen kommt nur aus seinem Versteck, wenn er die Stimmen kennt.

Tatsächlich bleibt er auch einfach komplett fern, wenn bestimmte Freunde von uns kommen. Sagen wir es so… sie sind sehr freundlich, haben aber ein lautes Organ.

Zum Glück ist unser Haus groß genug und bietet genügend Rückzugsmöglichkeiten.

Clio meidet den Kontakt

Clio mag den Kontakt zu unserem Sohn nicht sonderlich. Er lässt sich auch nicht gerne von ihm streicheln und liegt meistens etwas erhöht, sodass er sicher ist, dass unser Sohn ihn nicht erreichen kann.

Dennoch ist er gerne im selben Raum. Kommt, wenn wir spielen, auch dazu. Aber alles mit einem gewissen Sicherheitsabstand.

In den ersten Monaten unseres Sohnes war das noch anders. Wenn er geweint hat, haben beide Katzen die Flucht ergriffen und waren meistens im ersten Stockwerk, sodass sie ihre Ruhe hatten.

Wir freuen uns natürlich, dass es sich langsam aber sicher so positiv entwickelt und sind zuversichtlich, dass es mit den Jahren noch besser wird.

Haustiere und Kinder

Insgesamt finden wir die Kombination von Katzen und Kindern super. Kinder mit Haustieren sollen beispielsweise besser lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Ob Katzenklo sauber machen oder die tägliche Ration Katzenfutter – wir möchten unseren Sohn später in den Alltag mit unseren Katzen integrieren und ihm zeigen, wie man mit Tieren umzugehen hat.

Gleichzeitig können Tiere auch dafür sorgen, dass die Kinder ausgeglichener sind und weniger des Stresshormons Cortisol gebildet wird. Die Ursache hierfür soll ein sogenanntes Kuschel-Hormon sein.

Wir finden auch, dass unsere beiden Kater eine majestätische Ruhe ausstrahlen und uns regelmäßig ein sehr ausgeglichenes Gefühl vermitteln. Wenn sich das auch nur ansatzweise auf unseren Sohn überträgt, dann sind wir sehr zufrieden.

Zusätzlich sollen Haustiere auch einen positiven Einfluss auf die soziale Entwicklung der Kinder nehmen, wodurch diese sich später in der Schule besser zurecht finden.

Wir sind sehr gespannt, wie es bei uns laufen wird und ob diese Studienergebnisse auch auf unseren Nachwuchs zutreffen.

Kannst Du auch von solch positiven Einflüssen Deiner Katzen auf die Entwicklung Deiner Kinder berichten?

Beziehungsupdate – Wie entwickelt sich das Verhältnis von Katzen & Kindern?
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3 Kommentare bei „Beziehungsupdate – Wie entwickelt sich das Verhältnis von Katzen & Kindern?“

  1. Hallo ihr 4 Lieben. Mit Freude habe ich heute wieder eure Geschichte gelesen. Ich habe euch schon mal geschrieben als euer Sohn noch nicht auf der Welt war. Ich habe ja auch 2 Büsi. Ein weibliches Tigerli (Mimi) und ein roter Kater wie ihr ? nur hat meiner viel weiss drin. Aber er ist so verschmust und handumkehrt wieder so lebendig und ein Clown und Pascha zugleich. Mimi ist auch eher zurückhaltend vor allem bei Besuch. Aber auch ne ganz liebe. Ich glaub man könnte 10 Büsis haben es hätte jedes nen andern Charakter. Finde es schön von euch dass ihr euren Sohn mit integriert zum Umgang mit Tieren. Und auch dass ihr euren Leo und Clio nicht hinten anstellt. Das hört man leider auch viel das wenn Kinder kommen die Tierli keinen Stellenwert mehr haben. Grosses Kompliment an euch.
    So nun wünsche ich euch ne gute Zeit und freu mich auf eure nächste Geschichte. Ein ❤liches Dankeschön!!
    Milt lieben Grüssen
    Jeannette mit Mimi und Simba ??

    1. Wohnungskatzen Wohnungskatzen sagt: Antworten

      Hi Jeannette, danke für deinen lieben Kommentar. Wir freuen uns sehr, dass dir unsere Artikel gefallen.
      Die Katzen zu vernachlässigen ist für uns keine Option und wir hoffen, dass das bei der Mehrheit unserer Leser ebenfalls nicht so ist.

      Sonnige Grüße aus dem hohen Norden

  2. Hallo,
    Bei der Suche nach Informationen über Europäisch Kurzhaar bin ich über eure Artikel gestolpert. Die Berichte sind sehr informativ und hilfreich.
    Wir haben im Sommer 2018 auch zwei kleine Katerbrüder adoptiert, die nicht mehr versorgt wurden, weil die Katzenmama nicht mehr nach Hause kam.
    So haben wir die beiden winzigen Kitten mit dem Fläschchen gefüttert und um ihr Überleben gekämpft.
    Jetzt sind sie schon fast 5 Monate bei uns und haben sich in unser Herz geschnurrt.
    Die beiden sind unterschiedlich wie Tag und Nacht, nicht nur äußerlich, sondern auch im Charakter. Einer ist zimtfarben (Peaches) , der andere schwarz (Milow).
    Milow ist viel kleiner und zarter, sehr mobil und neugierig, und geht unheimlich gern raus in den Garten, egal bei welchem Wetter.
    Peaches ist groß und kräftig, wiegt schon fast 4kg, und ist eher gemütlich. Er lässt sich von meiner 4jährigen Tochter einfach alles gefallen. Sie trägt ihn umher, und er schläft sogar mit ihr auf dem Sofa ein. Raus möchte er ungern, ausser das Wetter ist trocken und mild. Er ist auch wesentlich empfindlicher und musste schon öfter mal ein Spritzchen beim Tierarzt bekommen, z. B. wegen Durchfall.
    Verschmust sind beide Kater, aber jeder beim Menschen seiner Wahl, Milow kommt eher zu mir, während Peaches meine Tochter zum kuscheln vorzieht. Das war aber anders, als sie kleiner waren. Peaches wollte sich viel länger mit dem Fläschchen füttern lassen und dadurch mehr an mich gebunden.
    Sie haben sich beide super entwickelt und wir werden hoffentlich noch viele schöne Jahre mit ihnen verbringen.
    Ich freue mich wieder von euch zu lesen und sende liebe Grüße aus Südthüringen. Dana mit Milow und Peaches.

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