9 Dinge, die unsere frechen Kater gern anstellen

Leo versteckt sich gerne unter der Babydecke

Katzen sind von Natur aus neugierige Tiere, mit einem mal mehr und mal weniger ausgeprägten Jagdinstinkt. Zudem sind sie manchmal etwas hinterhältig bzw. frech und verstehen ganz genau, was sie dürfen und was wir gar nicht gut finden.

In gewisser Weise ähneln sie in ihrem Verhalten kleinen Kindern, bei denen ein Verbot oder ein „Nein“ häufig als Verstärker für ein bestimmtes Verhalten wirken kann. Regelmäßig beobachten wir unsere Kater dabei, wie sie uns genau ansehen und ganz bewusst sowie fast in Zeitlupe genau das machen, was wir eigentlich nicht wollen.

Dabei haben sie ein schelmisches aber süßes Funkeln in ihren Augen, sodass man ihnen in diesem Moment eigentlich gar nicht böse sein kann. Vielleicht sind unsere beiden Kater auch deshalb gar nicht so richtig gut erzogen – wir lassen leider zu viel durchgehen.

Inspiriert zu diesem Beitrag wurden wir von dem YouTube-Channel der Katzenfutter-Marke FELIX. Dort findest Du lustige Videos von sportlichen und cleveren Katzen, die munter durch die Wohnungen toben – insbesondere dann, wenn die Racker allein zu Hause sind. Um immer über Neuigkeiten & interessante Wettbewerbe informiert zu werden, kannst Du Dich auch für den FELIX-Newsletter anmelden – dann verpasst Du nichts mehr.

Aber zurück zu unseren Katern und dem, was sie so anstellen. Vielleicht erkennst Du Deine Katzen in einigen Punkten ja wieder erkennen.

Auf den frisch gewischten Tisch springen

Das klingt zunächst relativ harmlos. Aber Leo liebt es scheinbar, sich auf einem frisch gewischten Tisch zu wälzen. Dabei wartet er so lange, bis wir ihm nur für 1 Sekunde den Rücken zuwenden und schwups, springt er auf den Tisch.

Genau so schnell wirft er sich dann auf den Rücken und beginnt sich zu wälzen.

Besonders wenn wir Besuch haben, ist das ärgerlich – dann muss der Tisch nämlich in jedem Fall direkt noch einmal abgewischt werden. Diesmal mit durchgängiger Beobachtung von Leo.

Ins Kinderzimmer laufen (wenn unser Nachwuchs schläft)

Bei uns ist es so, dass eigentlich alle Türen immer offen sind. Unsere Katzen können sich also frei bewegen und überall dort hinlaufen, wo sie gern möchten.

Seit unser Sohn auf der Welt ist, ist das Kinderzimmer tabu, wenn der Nachwuchs schläft. Die Tür ist dann zu.

Wacht er jedoch auf und muss getröstet oder gestillt werden, hat Clio es sich persönlich zur Aufgabe gemacht, nach dem Rechten zu sehen. Das ist besonders dann ärgerlich, wenn der Nachwuchs eigentlich weiterschlafen soll und Clio beispielsweise einen Gymnastikball plötzlich als Hindernis versteht, das genau jetzt übersprungen werden muss.

Meistens muss einer vor der Tür Wache halten und Clio vom Betreten des Kinderzimmers abhalten. Kommt man nicht schnell die Treppe hinauf, guckt Clio einen nur mit großen Augen an, wartet bis etwa die Hälfte der Treppe geschafft ist und läuft dann mit einem leisen „Miau“ auf direktem Wege in das Kinderzimmer.

Im Kinderwagen schlafen

Ob Kratzbaum, Katzenhöhle oder sonstige Schlafplätze – keiner ist so spannend, wie der Kinderwagen.

Beide Kater wissen genau, dass dieser tabu ist und nicht betreten werden darf. Trotzdem hält es sie nicht davon ab, hin und wieder ein Nickerchen darin zu machen.

Sobald wir es merken und sie darin sehen, flüchten sie ganz fix und verstecken sich.

In das Laufgitter hüpfen

Ähnlich ist es auch beim Laufgitter. Dies hat eine magische Anziehungskraft, die besonders dann aktiviert ist, wenn wir – die Katzeneltern – mit im Raum sind.

Manchmal wird dieses Laufgitter auch nur als sportliche Herausforderung in einer Reihe von Sprungübungen gesehen. Die Challenge: Das Laufgitter mit möglichst wenig Schritten zu durchqueren und von dort auf den nächsten Gegenstand zu springen.

Ein wahrlich interessantes Schauspiel.

Kleine Dinge vom Tisch runterwerfen

Oh ja, lasse niemals ein Haargummi, den Verschluss einer Packung Brot oder Gegenstände ähnlicher Größe einfach so auf dem Tisch liegen. Diese wirst Du wahrscheinlich spätestens am nächsten Tag auf dem Fußboden rund um den Ablageort wiederfinden.

Manchmal entführen sie derartigen Kleinkram auch und wir finden ihn ganz woanders wieder – meistens erst etliche Tage später…

Laut miauzen zum morgendlichen Wecken

Kommen wir zu einer der absoluten Lieblingsdisziplinen von Leo und Clio. Als frisch gebackene Eltern hat man sich an den Schlafmangel gewöhnt.

Aber gerade deshalb genießt man jede Sekunde, die man schlafen kann. Ist unseren Katern früh morgens (häufig gegen 4 Uhr und verstärkt im Sommer, wenn es draußen hell wird) langweilig, dann jagen sie sich wahlweise lautstark die Treppe hoch, oder wecken uns einfach.

Von einem zärtlichen Küsschen, also mit der feuchten und kalten Katzennase auf die eigene Nase, Stirn oder Hand, über ein lautes „Miau“ direkt vor dem Bett bis hin zum simplen minimalen Öffnen der Türe am Kleiderschrank. Diese Türen erzeugen in der Folge ein Geräusch, wenn sie wieder zu fallen. Unsere Kater haben das Mittel der Folter durch Schlafentzug perfektioniert.

Puh!

Auf dem Herd schlafen

Schon seit dem Umzug mit unseren Katzen hat Leo den Herd als zusätzlichen Schlafplatz gefunden. Auch wenn wir es eigentlich nicht gern sehen, wenn er überhaupt auf der Arbeitsplatte umher läuft, legt er sich sehr gerne direkt auf den Herd.

Dort macht er dann ein kleines Nickerchen bis wir ihn entdecken und ihm klarmachen, dass er den Schlafplatz sofort aufgeben muss.

Hinweis: Wenn wir gerade gekocht haben, dann passen wir natürlich besonders stark auf, dass er nicht auf den heissen Herd klettert. Bei einem Induktionsherd kühlt sich das Ceranfeld zum Glück sehr schnell wieder ab.

Wettlauf auf der Treppe

Dieser Punkt zahlt weniger auf ein freches als vielmehr auf ein sportliches Verhalten ein. Mit knapp 10 kg Kampfgewicht ist die Bewegung gerade für Leo extrem wichtig.

Daher kommt uns der Katzen-Ehrgeiz eigentlich sehr gelegen. Hier ist es immer unterschiedlich, wer den Ton angibt. Mal ist es Leo und mal Clio der den jeweils anderen zur Treppe lockt und dann zum Vollsprint ansetzt.

Daraufhin wird der Jagdinstinkt geweckt und beide sprinten hintereinander die Treppe hinauf. Das Schauspiel dauert bei der Geschwindigkeit nur etwa 1-2 Sekunden, dafür wird es meistens aber mehrfach wiederholt.

Besonders beliebt (vor allem bei uns) ist ein solches Rennen während unser Sohn schläft. Katzen gelten als leise Zeitgenossen, können aber auf einer Holztreppe eine ordentliche Geräuschkulisse erzeugen – unglaublich.

Von hinten an Stühle springen (besonders wenn schreckhafter Besuch da ist)

Der letzte Punkt ist wieder einer der Kategorie „freche Kater“. An unseren Stühlen rund um den Esstisch strecken sich Leo & Clio hin und wieder mal. Dadurch, dass sie mit einem robusten Stoff bezogen sind, sieht man zum Glück keinerlei Kratzspuren.

Wenn wir aber Besuch bekommen, dann steht das Erschrecken auf dem obersten Was-kann-ich-heute-mal-anstellen-Plan. Unsere Kater schleichen sich ganz langsam und leise hinter den Stuhl des Gastes, springen dann plötzlich an die Rückenlehne und verharren in dieser Position für eine kurze Zeit. Dabei sind die Krallen aller 4 Tatzen in die Rückenlehne des Stuhls gekrallt.

Mit dem Kopf schauen sie direkt in das erschrockene Gesicht unseres Besuchs, ehe sie dann wieder mit einem lauten „Bums“ auf den Boden springen.

Unser Fazit

Katzen sind sehr sehr süße Tiere und wir sind extrem froh, die beiden bei uns zu haben. Hin und wieder kosten sie aber dennoch jede Menge nerven.

Auf dem YouTube-Kanal von FELIX haben wir gesehen, dass einige Ticks unserer Kater ganz normal sind und auch bei anderen Katzen vorkommen.

Die gleichen Freuden und das gleiche Leid teilen zu können, das hat uns ein gutes Gefühl gegeben.

Was sind die frechen Angewohnheiten Deiner Katze? Berichte uns davon in den Kommentaren oder auf unserer Facebook-Seite. Wir freuen uns auf Deine Geschichte.

9 Dinge, die unsere frechen Kater gern anstellen
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