Der Almo Nature Kurzfilm „The Promise“: Wir haben ihn uns angeschaut

Im April hatten wir davon berichtet, dass Almo Nature den Kurzfilm „The Promise“ rund um den Wolf produziert und Euch bereits den Trailer vorgestellt. Jetzt ist es soweit und der Kurzfilm kann in seiner vollen Länge (5:47 Min) angesehen werden.

Die versprochene E-Mail erreichte uns und wir schauten den Film an, um zu prüfen, ob er unseren Erwartungen gerecht wurde. Inhaltlich ist der Kurzfilm „The Promise“ von Almo Nature eine Erzählung der Evolution aus Sicht des Wolfes. Der Wolf macht sich in dem Film auf den Weg aus seiner Höhle in Richtung einer Stadt.

Die Erzählung beginnt zu der Zeit, als Wolf und Mensch noch gemeinsam auf zu Jagd gingen. Das ist mittlerweile schon etliche Jahre, Jahrhunderte und scheinbar sogar bereits 1000 Jahre her. Zu dieser Zeit gaben – nach Ansicht des Firmengründers von Almno Nature – die Menschen den Wölfen das Versprechen, sie und ihre Natur ewig zu respektieren, wenn einige von ihnen zu Hunden / Haustieren werden könnten.

Kleine historische Einspieler sollen die Atmosphäre auflockern

Kleine Einspieler, die zunächst noch in Schwarz-Weiß gehalten sind, zeigen beispielsweise Jagdszenen. Später zeigen sie jedoch auch Bilder, wie Hunde von Menschen „eingesetzt“ werden. Beispielsweise zur Unterstützung von Soldaten oder der Polizei. Diese Bilder stören mich persönlich, da sie auf mich keinen positiven Eindruck eines natürlichen Zusammenlebens machen, sondern vielmehr Brutalität und Gewalt demonstrieren.

Sehr schön gemacht sind allerdings die Naturaufnahmen mit dem Wolf, der sich mittlerweile immer näher an die Menschen heranwagt. Auch wenn der Wolf keine direkte Verbindung zu Katzen hat, gefällt mir vor allem die Szene, in der er aus einem Bach trinkt. Demnach ist es wohl auch bei Wölfen so, dass sie gerne fließendes Wasser trinken 🙂

Zwischen den Naturaufnahmen eines Wolfs und den historischen Bildern, wird immer wieder ein Aufnahmeleiter gezeigt, der die unterschiedlichen Einspielfilme koordiniert. Je näher der Wolf jedoch an die Stadt kommt, desto mehr Monitore verweigern ihren Dienst.

Als schlussendlich sämtliche Monitore nur noch „Ameisenfußball“ zeigen, schaltet sich der Wolf großflächig auf sämtliche Bildschirme und starrt den Aufnahmeleiter eindringlich an.

Der dann folgende Appell lautet: Die Menschen sollen sich doch an das Versprechen erinnern, das sie einst den Wölfen gegeben hatten und ihnen bzw. ihrer Natur den versprochenen Respekt entgegen bringen.

Unser Fazit: Wir hatten uns etwas mehr Naturbilder und atemberaubende Aufnahmen erhofft, die leider nur teilweise erfüllt werden konnten. Auch dachten wir, dass der Film zumindest 15 – 30 Minuten lang sein würde – eigentlich schade, weil man aus dem Thema noch deutlich mehr herausholen könnte.

 


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