Haltung von Wohnungskatzen – Eine oder besser zwei Katzen?

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Auf Basis unserer Besucher hatten wir uns einmal angeschaut, wo in Deutschland eigentlich die meisten Katzen leben. Aber in diesem Artikel soll es weniger darum gehen, in welchem Bundesland eine Katze lebt, sondern vielmehr, wie viele Katzen in einem Haushalt leben sollten.

Wie so oft im Leben, kann man diese Frage nicht pauschal beantworten. Es gibt unterschiedliche Grundvoraussetzungen, die unbedingt berücksichtigt werden müssen:

  • Lebensumstände
  • Wohnungsgröße
  • Berufstätigkeit / regelmäßige Abwesenheit
  • Einkommen

Bevor Du Dir also eine Katze anschaffst, solltest Du Dir zunächst Gedanken über die oben genannten Punkte machen.

Genügend Zeit für die Katze einplanen

Egal wie die Antworten auf die Grundvoraussetzungen ausfallen, eine Katze benötigt immer Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe. Hast Du genügend Zeit, Dich jeden Tag mit Deiner Katze zu beschäftigen? Auch wenn Du nicht jeden Tag mehrfach mit einer Katze Gassigehen musst, braucht sie trotzdem Deine Zuwendung.

Spielen, Toben und Streicheln gehören für jeden Katzenbesitzer zu den Pflichtaufgaben, die gern erledigt werden sollten. Gerade wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dir lediglich eine Katze anzuschaffen, muss Dein Zeit-Invest umso größer sein. Denn Du bist dann der einzige Bezugspunkt für Deinen Vierbeiner und solltest diesen nicht lange allein lassen.

Bist Du beispielsweise häufig im Urlaub, ist es – egal ob eine oder zwei Katzen – wichtig, dass jemand Deinen Part übernehmen kann. Du brauchst jemanden, der das Katzenklo reinigt und die Kuschel- sowie Spieleinheiten übernimmt. Versuche am besten VOR dem Kauf einer Katze diese Person zu finden.

Berufstätige sollten zwei Katzen anschaffen

Wie das Leben nunmal so läuft, gibt es viele Berufstätige. Irgendwie müssen schließlich die Brötchen bzw. die Futter-Dosen bezahlt werden. Bist Du also tagsüber nicht zu Hause und Deine Katze eine lange Zeit alleine, so solltest Du Deiner Katze keine Einzelhaltung antun.

Zwei Katzen machen nicht unbedingt viel mehr Arbeit, als eine Katze alleine (mehr dazu findest Du in unserem verlinkten Artikel). Der Vorteil von zwei Katzen ist: Sie werden miteinander spielen, von einander lernen und vor allem genießen, nicht alleine zu sein. Sie übernehmen die gegenseitige Fellpflege und freuen sich, einen Partner zu haben, der die gleiche Sprache spricht.

Wenn sich eine Katze einsam und unwohl fühlt, wird sie dies in der Regel sehr deutlich zeigen. Z.B. indem eine ansonsten stubenreine Wohnungskatze urplötzlich damit beginnt, ihr Geschäft in jeder Ecke zu verrichten oder sich aus Langeweile an den Möbel oder Tapeten zu schaffen macht.

Das Einkommen ist wichtig

Natürlich spielt auch das verfügbare Einkommen eine Rolle. Zwei Katzen kosten im besten Fall (beide Tiere sind topfit) nicht viel mehr Geld als nur eine Fellnase. Gibt es jedoch Probleme und beide Tiere erkranken, dann kann das schon ins Geld gehen. Das wünschen wir natürlich niemandem, trotzdem sollte man sich dessen immer wieder bewusst sein.

Laufende Kosten wie Katzenfutter, Katzenstreu, regelmäßige Impfungen sollten ganz bequem bewältigt werden können, ohne dass man eine Woche lang Schwarzbrot essen und Wasser trinken muss.

Unsere klare Empfehlung lautet: Immer (mindestens) zwei Katzen zusammen halten! Leo und Clio freuen sich tagtäglich darüber, dass sie einen Partner haben, mit dem sie raufen und toben können.

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