Katzenleine – Eine Katze an einer Leine führen?

Gerade reine Wohnungskatzen haben ein großes Defizit: sie kennen die freie Natur nicht. Ob es wirklich ein Defizit ist, das kann man natürlich trefflich diskutieren 😉 Mit einer Katzenleine besteht die Möglichkeit, die Katze kontrolliert in den Garten zu lassen. So hat Ihre Katze die Chance, verschiedene Eindrucke in freie Natur zu sammeln und ihre Besitzer können definieren, wie groß der Auslauf sein soll.


Gerade in verkehrsreichen Städten ist das die ideale Möglichkeit, der Katze ein Stück Freiheit zu bieten, ohne Gefahr laufen zu müssen, dass sie mit einem Auto kollidiert oder einem Katzenhasser (ja sowas soll es auch geben…) zum Opfer fällt.

Welche Katzenleine ist die richtige für mich?

Katzenleine - Leo freut sich
Leo freut sich auf die Katzenleine

Ganz wichtig bei der Auswahl: Katzen sind keine Tiere, die mit einer Leine so gut umgehen können, wie beispielsweise Hunde. Deshalb sollte man auf ein Geschirr, das um Bauch und Hals gelegt wird, zurückgreifen. Hierdurch werden Quetschungen im Halsbereich vermieden, wenn Ihre Katze in freier Natur plötzlich einem Tier nach jagen möchte und das Ende der Leine erreicht hat.
Wir haben sowohl für Leo als auch für Clio ein Geschirr gekauft – leider ist Leo so groß, dass es bei ihm nicht wirklich passt. Clio hingegen „kann es tragen“ – allerdings kann es nicht so befestigt werden, dass er sich nicht mehr losreißen kann.

Katzenleine anlegen – wie geht das?

Wir trainieren zunächst in der Wohnung das Tragen einer Katzenleine. Die Gewöhnung daran stellt womöglich die größte Herausforderung dar. Anfangs hat Clio sich gegen den Fremdkörper noch sehr stark gewehrt, während er nach einiger Zeit und vielen Leckerlies sich dann doch überreden lies, das Geschirr zu tragen.
Erster Schritt war das Bekanntmachen von Katze und Katzenleine. Hierzu kann man wieder auf Katzenminze zurückgreifen und dadurch die Fellnase spielerisch mit dem Objekt bekanntmachen. Dann ging es darum, die Katzenleine anzulegen. Erst über den Kopf stülpen und anschließend am Bauch fixieren. Natürlich muss man darauf aufpassen, dass sie nicht zu fest angezogen wird – sonst wird sich die Katze nicht wohlfühlen können.
Wichtig: Sitzt die Katzenleine zu locker, kann sich Ihre Katze zu leicht daraus befreien und nimmt im schlimmsten Fall reißaus, wenn sie sich in freier Natur erschrickt.

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Diese 3 Artikel sind unter Umständen für Ihre Katze besonders geeignet. Eine Investition von 10 € ist überschaubar, sodass Sie es einfach ausprobieren sollten, ob Ihre Katze an einer Leine geführt werden kann und auch möchte. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte dazu.

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