Produkttest

ECOVACS DEBOOT Mini Saugroboter Test: Automatische Hilfe gegen die Tierhaare?

Bastian Aktualisiert am 17. Oktober 2026 10 Min. Lesezeit

Anzeige — das Produkt wurde uns vom Hersteller kostenlos als Muster zur Verfügung gestellt. Unsere Einschätzung bleibt davon unabhängig.

ECOVACS DEBOOT Mini Saugroboter Test: Automatische Hilfe gegen die Tierhaare?

Wir haben den Saugroboter ECOVACS DEEBOT Mini in unserer Wohnung mit Katzen getestet und erzählen dir, wie er sich geschlagen hat. Das Gerät wurde uns von ECOVACS ROBOTICS kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Vorab unsere Erwartungen, damit du am Ende selbst einschätzen kannst, ob sich die Anschaffung für dich lohnt:

  • Ein Saugroboter sollte alleine arbeiten und damit Zeit sparen
  • Er muss zuverlässig saugen
  • Er sollte regelmäßig saugen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Erwartungen an einen Saugroboter: allein arbeiten, zuverlässig und regelmäßig saugen.
  • Positiv: flache Bauweise (saugt unter Couch und Bett) und ein erträgliches Sauggeräusch.
  • Ein Akku reichte bei uns für etwa 1:40 Stunden und rund 65 m², danach suchte er 10 Minuten seine Ladestation.
  • Die Fläche musst du vorher aufräumen, sonst bleibt der Roboter an Schuhen oder der Kratzbaum-Platte hängen.
  • Kritik: Der Auffangbehälter ist eher klein, besonders im Fellwechsel und bei über 65 m².
  • Unser Testgerät hatte eine einfache Ladestation. Der aktuelle DEEBOT mini (seit 2025) hat laut Hersteller eine Absaugstation, Laser-Navigation und App.

Gestatten: Unser neuer Mitbewohner

Als wir das Paket entgegennahmen, waren wir zunächst überrascht, dass es gar nicht so groß war wie erwartet. Sehr platzsparend steckten die vielen Einzelteile in dem Karton.

Auch wenn es schon Januar war, fühlte sich das Auspacken ein bisschen wie Weihnachten an. Gleichzeitig kam ein wenig das schlechte Gewissen in uns hoch. Schließlich hatten wir doch gerade erst unseren kabellosen Dyson V8 willkommen geheißen. Sind wir also Verräter? Nein! Die beiden können ja wie Geschwister sein und sich einfach sehr gut ergänzen, der ältere hilft dem jüngeren so gut es geht.

In wenigen Schritten hatten wir die beiden Bürsten montiert (ein einfaches Stecksystem machte die Montage denkbar einfach). Auch den optionalen Aufsatz zum Wischen brachten wir direkt an. Getreu dem Motto: “Wenn das schon mitgeliefert wird, dann sollten wir es auch nutzen”.

Jetzt noch schnell die Ladestation an eine freie Stelle in der Nähe einer Steckdose gestellt, sodass die erste Fahrt doch direkt starten konnte, oder nicht?

Leider nicht ganz, denn dann hieß es erst einmal warten. Wie so oft bei Geräten mit Akku kam auch dieser nicht vollständig geladen an. Laut Gebrauchsanweisung sollte der ECOVACS Saugroboter zunächst 2 Stunden laden.

Unser Kater Clio guckt sich den neuen Saugroboter genauer an

Unser Kater Clio guckt sich den neuen Saugroboter genauer an

Nach dem Laden ist vor dem Saugen

Ok, kein Problem. Müssen wir uns also noch ein wenig gedulden. Aber Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude…

Das während des Ladevorgangs blinkende LED-Licht rund um den einzigen Knopf auf dem Saugroboter sollte irgendwann aufhören zu leuchten. Daran erkennst du, dass der Akku voll und das Gerät bereit für die erste Fahrt ist.

Sehnsüchtig warteten wir auf diesen Moment. Als er dann endlich gekommen war, konnte es losgehen.

Für jede Fahrt wählst du zwischen unterschiedlichen Modi:

  • Automatisches Saugen mit zufälligen Bewegungen
  • Kreisförmige Bewegungen, um starke Verschmutzungen intensiv zu reinigen
  • Viereckige Bewegungen zur besonderen Reinigung der Ränder

Für die erste Fahrt entschieden wir uns für den automatischen Modus, den die Anleitung als Empfehlung nennt.

Ecovacs Mini Saugroboter: Das Zubehör

ECOVACS DEEBOT Mini Saugroboter: Das Zubehör

Die erste Fahrt unseres Saugroboters

Los geht’s. Die beiden Bürsten setzten sich in Bewegung und fegten den Schmutz mittig unter den Saugroboter, wo er dann eingesaugt wurde.

Das Sauggeräusch ist von der Lautstärke sehr erträglich, auch wenn du dich beim Saugen im selben Zimmer aufhältst. Es ist, zumindest gefühlt, marginal lauter als der Dyson-Staubsauger im normalen Saugmodus. Leider haben wir kein Messgerät für die Lautstärke, sodass wir diese Aussage nicht mit Zahlen belegen können.

Trotz Sensoren fährt der ECOVACS DEEBOT Mini Saugroboter überall gegen und wechselt anschließend die Richtung. Anfangs ist das ein komisches Gefühl, wenn du siehst, dass er permanent gegen die Möbel fährt. Schaust du dir die Front des Roboters genauer an, relativiert sich diese Sorge aber schnell.

Unser neuer Saugroboter ist nämlich mit Gummi gepolstert, sodass kaum Schäden zu erwarten sind. Noch dazu ist die Aufprallgeschwindigkeit nicht sonderlich hoch, es wirken also keine starken Kräfte.

Sehr befremdlich wirkt anfangs die zufällige Strecke, die er zurücklegt. Wir konnten wirklich kein Muster und keinen Sinn erkennen, wieso der Saugroboter jetzt genau dort entlangfährt. Am Ende hatte er jedoch die Fläche aller Räume, an die er herankam, erfolgreich und zuverlässig gesäubert.

Die Fläche muss vorbereitet sein

In unserem jugendlichen Leichtsinn haben wir unseren neuen Mitbewohner zunächst einfach so auf Erkundungstour geschickt. Relativ bald machte er uns mit einem Piepen klar, dass er sich an den Schuhen festgefahren hatte und nicht eigenständig herausmanövrieren konnte.

Der Roboter erzieht dich also dazu, sämtliche Sachen gut zu verstauen, bevor er die Wohnung automatisch saugt.

Auch die Bodenplatte von unserem Kratzbaum ist leider ein Hindernis, das zu einer Störung führt. Hier müssen wir uns noch genauere Gedanken machen, wie wir diese Stelle entschärfen, damit der Saugroboter von ECOVACS ROBOTICS auch in unserer Abwesenheit arbeiten kann.

Die erste Testfahrt hat der ECOVACS DEEBOT Saugroboter nach etwa 1:40 Stunden selbstständig beendet. Zumindest hat sich nach dieser Zeit die Saugfunktion ausgeschaltet und der Roboter sich auf die Suche nach seiner Basis begeben. Geschlagene 10 Minuten musste er suchen, bis er wieder zum Laden auf seiner Station stand.

Insgesamt hat er eine Fläche von ca. 65 m² bearbeitet, die auf 4 Zimmer und einen Flur verteilt ist. Da kann es schon mal ein bisschen dauern, bis er die Signale der Station empfängt.

Wir haben uns damals gefragt, wie er seine Station findet. Muss ein Sichtkontakt bestehen, damit Infrarotsensoren ihm sagen, wohin er fahren muss? Oder empfängt er auch in anderen Räumen ein Signal? Das Prozedere wirkte auf uns ein wenig wie das „Trial-and-Error-Prinzip“. Ecovacs selbst gibt für die Rückkehr ein paar Hinweise, die dir die Suche abkürzen. Lass vor der Station etwa 1 m und seitlich je 0,5 m frei und stell sie nicht neben Spiegel, Glas oder Metall. Verschiebe sie zwischen zwei Fahrten nicht, lass die Tür zu ihrem Raum offen und starte die Reinigung am besten direkt an der Station.

ECOVACS DEBOOT Mini: Saugroboter im Detail

ECOVACS DEEBOT Mini: Saugroboter im Detail

Saug- und Wischleistung im Alltag

Beim Saugen hat uns der DEEBOT Mini überzeugt. Die zwei Seitenbürsten kehren Staub und Haare unter das Gerät, und nach der Runde war die ganze Fläche sauber, auch unter Couch und Bett. Dort sammelt sich mehr Staub, als du beim normalen Staubsaugen erwischst. Eine Messung der Saugkraft haben wir nicht gemacht, unser Urteil beruht auf dem, was nach der Fahrt auf dem Boden lag.

Den Wischaufsatz haben wir zwar gleich beim Auspacken angebracht, ein eigenes Urteil über die Wischleistung können wir dir aber nicht geben. Für eingetrocknete Flecken oder den Bereich rund um den Futternapf nimmst du besser weiter den Wischmopp in die Hand.

Ladestation statt Absaugstation

Unser DEEBOT Mini kam mit einer einfachen Ladestation. Sie lädt den Akku, mehr nicht. Den Auffangbehälter leerst du nach jeder Fahrt selbst, und im Fellwechsel merkst du schnell, wie klein er ist.

Genau hier unterscheidet sich der aktuelle DEEBOT mini, den Ecovacs seit Sommer 2025 verkauft. Laut Hersteller steht er auf einer Mini-OMNI-Station, die rund 38,5 cm hoch ist. Sie saugt den Staubbehälter automatisch in einen Beutel ab, reinigt die Wischmopps und trocknet sie mit 45 °C warmer Luft. Wenn du wenig Zeit hast und viele Katzenhaare anfallen, nimmt dir so eine Station das tägliche Ausleeren ab. Dafür braucht sie mehr Stellfläche als unsere kleine Ladestation, plane den Platz also vor dem Kauf ein.

Akku, Navigation und Zeitplan

Ein Akku reichte bei uns für etwa 1:40 Stunden und rund 65 m² in vier Zimmern und einem Flur. Für eine Wohnung in dieser Größe genügt das, bei größeren Flächen wird es mit Akku und Behälter knapp.

Unser Modell navigierte nach dem Zufallsprinzip. Es fuhr gegen ein Hindernis, drehte ab und probierte die nächste Richtung. Eine Karte der Wohnung legte es dabei nicht an. Beim Zeitplan zählt der erste Start. Startest du ihn einmal von Hand, fährt er danach täglich zur selben Uhrzeit los. Andere Rhythmen oder Uhrzeiten gab es nicht.

Der aktuelle DEEBOT mini navigiert laut Hersteller laserbasiert mit TrueMapping 2.0 und erkennt Hindernisse. Gesteuert wird er über die App ECOVACS HOME, in der du eine Karte der Wohnung siehst, Zimmer und Teppiche markierst und Reinigungszeiten festlegst. Die Saugkraft gibt Ecovacs mit bis zu 9.000 Pa an, gewischt wird mit zwei rotierenden Wischmopps. Mit knapp 10 cm Höhe ist er laut Händlerangaben allerdings deutlich höher als ein flacher Roboter ohne Laserturm, miss also nach, ob er unter dein Sofa passt. Inzwischen führt Ecovacs mit dem DEEBOT mini 2 schon einen Nachfolger.

Der Saugroboter im Katzenhaushalt

Mit Katzen kommen ein paar Dinge dazu, an die du vor der ersten Fahrt denken solltest.

Katzenhaare: Die Haare nimmt der Roboter gut auf, sie füllen aber den Behälter. Lass ihn im Fellwechsel am besten täglich fahren und leere den Behälter nach jeder Runde. Schau dir dabei auch die Bürsten an, denn längere Haare wickeln sich gern um die Achsen. Beim neuen DEEBOT mini soll laut Hersteller die Bürste ZeroTangle 2.0 das Verheddern verhindern.

Katzenstreu: Rund um die Katzentoilette liegen oft einzelne Streukörner. Die saugt der Roboter mit, sie landen dann zusätzlich im ohnehin kleinen Behälter. Klumpen und feuchte Streu sammelst du vorher besser von Hand ein.

Kabel und Spielzeug: Bei uns blieb der Roboter an Schuhen und an der Bodenplatte des Kratzbaums hängen. Kabel, Spielmäuse und Federangeln räumst du deshalb vor der Fahrt vom Boden. Ein Blick durch die Wohnung lohnt sich auch, wenn deine Katze sich übergeben oder einen Haarballen ausgewürgt hat, denn so etwas verteilt ein Saugroboter eher, als dass er es aufnimmt.

Die Katze selbst: Unser Kater Clio hat sich den neuen Mitbewohner erst einmal genau angesehen. Lass deiner Katze Zeit, das Gerät kennenzulernen, und starte die ersten Fahrten, wenn du dabei bist.

Fazit von unserem ECOVACS Saugroboter Test

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Saugroboter ECOVACS DEEBOT Mini. Die flache Bauweise ermöglicht das automatische Saugen unter der Couch, dem Bett und anderen Möbelstücken. Gerade nach der ersten Fahrt merkst du, dass sich auch an diesen Stellen der Staub sammelt und du ihn beim normalen Staubsaugen nicht unbedingt vollständig erfasst.

Kritik haben wir am Auffangbehälter, der unserer Meinung nach etwas klein ist. Gerade in den Zeiten des Fellwechsels und bei Flächen über 65 m² kann es hier zu Problemen kommen, wenn du den Roboter nicht täglich fahren lässt.

Trotz des damals vergleichsweise geringen Preises bekommst du eine gute Leistung, die den Alltag auf jeden Fall erleichtert. Da kannst du auch mal ein Auge zudrücken, dass sich die Reinigungszeiten nicht individuell programmieren lassen. Vielmehr startest du den Saugroboter erstmalig von Hand, ehe er seine Runde dann täglich um genau diese Zeit beginnt.

Die Möglichkeit, ihn nur alle 2 Tage oder zu unterschiedlichen Uhrzeiten saugen zu lassen, suchst du leider vergeblich, in der Preisklasse kannst du das aber auch nicht zwangsläufig erwarten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesem Modell auf jeden Fall, und wir freuen uns jedes Mal, wenn wir sagen können: “Wie du hörst, bin ich gerade am Saugen”.

Suchst du heute einen DEEBOT Mini, bekommst du das Nachfolgemodell mit Absaugstation, Karte und App. Es nimmt dir im Katzenhaushalt mehr Arbeit ab als unser Testgerät, ist aber höher und braucht mehr Platz für die Station. Die Erfahrungen oben beziehen sich auf das Gerät, das wir Anfang 2017 getestet haben.

ECOVACS DEEBOT Mini
Vorgängermodell selbst getestet

ECOVACS DEEBOT Mini

Unser Testgerät von 2017 war flach genug für Couch und Bett und hatte ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, der Auffangbehälter war klein. Das aktuelle Modell hat laut Hersteller eine Absaugstation und App. Das Testgerät wurde uns zur Verfügung gestellt.

Bauform
flach, fährt unter Möbel
Grenze
Behälter klein, über 65 m² knapp
169,00 €Zu Amazon

* Werbelink. Preis kann sich ändern. Stand: 19.10.2026, 11:21 Uhr

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Häufige Fragen zum ECOVACS DEEBOT Mini

Wie lange hält der Akku des ECOVACS DEEBOT Mini?

Bei unserer ersten Fahrt hat der DEEBOT Mini nach etwa 1:40 Stunden selbst aufgehört zu saugen. In dieser Zeit hat er rund 65 m² auf vier Zimmer und einen Flur verteilt geschafft. Danach brauchte er noch etwa 10 Minuten, bis er seine Ladestation gefunden hatte.

Hat der DEEBOT Mini eine Absaugstation?

Unser Modell aus dem Test hatte eine einfache Ladestation, den Auffangbehälter leerst du von Hand. Der aktuelle DEEBOT mini, den Ecovacs seit Sommer 2025 verkauft, kommt laut Hersteller mit einer Mini-OMNI-Station, die den Staub automatisch absaugt, die Wischmopps reinigt und mit 45 °C warmer Luft trocknet.

Kommt ein Saugroboter mit Katzenhaaren klar?

Die Haare saugt er mit, aber der kleine Auffangbehälter unseres DEEBOT Mini war im Fellwechsel schnell voll. Lass ihn in dieser Zeit am besten täglich fahren, leere den Behälter nach jeder Runde und befreie die Bürsten regelmäßig von aufgewickelten Haaren.

Lässt sich der DEEBOT Mini per App steuern?

Unser Testgerät hatte einen einzigen Knopf zum Starten. Nach dem ersten Start fuhr es täglich zur selben Uhrzeit los, andere Zeitpläne gab es nicht. Der aktuelle DEEBOT mini lässt sich laut Hersteller über die App ECOVACS HOME steuern, mit Karte, Zimmern und Zeitplänen.

Warum findet der Saugroboter seine Ladestation nicht?

Ecovacs rät, vor der Station etwa 1 m und seitlich je 0,5 m frei zu lassen, Spiegel, Glas und Metall in der Nähe zu vermeiden und die Station nicht zu verschieben. Lass außerdem die Tür zum Raum mit der Station offen und starte die Reinigung möglichst an der Station.

Leo

Geschrieben von Bastian

Wir schreiben seit 2012 über das Leben mit unseren Katzen Leo und Clio. Sie waren lange reine Wohnungskatzen und sind heute Freigänger: Leo ist viel draußen unterwegs, Clio geht nur in unserer Gegenwart raus. Mehr über uns