Gefahren von Katzenstreu: Was kann passieren?

Gefahren von Katzenstreu: Worauf sollte man achten?
Gefahren von Katzenstreu: Worauf sollte man achten?

Heute geht es erneut um das Thema Katzenstreu. Diesmal mit einem etwas anderen Blick auf das Thema. Nachdem wir zunächst angeschaut haben, welches Katzenstreu für uns das bisher beste ist, wollen wir heute prüfen, ob es nicht nur andere Produkte, sondern ganz andere Arten von Katzenstreu gibt.

Immer wieder liest man im Internet von den Gefahren von Katzenstreu. Was aber kann tatsächlich passieren? Ist Katzenstreu nicht grundsätzlich immer so hergestellt, dass es für Katzen unschädlich ist? Wir möchten unsere Augen davor nicht verschließen und haben versucht, uns mit den Thema zu befassen und zu beleuchten, worauf ihr auf jeden Fall achten solltet. Aber warum nur versucht? Das werden wir im Laufe des Artikels aufarbeiten. Lest daher selbst.

Welche Arten von Katzenstreu gibt es?

  • Mineralisches Katzenstreu
  • Natürliches Katzenstreu
  • Silikatstreu

Das mineralische Katzenstreu ist wohl das am weitesten verbreitetste. Beinahe in jedem Supermarkt kann man diese erwerben – meist als Klumpstreu, für die bessere Bindung der Exkremente.

Das mineralische Katzenstreu besteht aus einer Mischung unterschiedlicher Tonmaterialien und verfügt über eine vergleichsweise gute Fähigkeit, Gerüche zu binden. Unter anderem auch deshalb erfreut es sich derart großer Beliebtheit.

Weshalb gerät das mineralische Katzenstreu immer wieder in die Kritik?

Hauptursache ist der Staub. Füllt man größere Mengen von dem Katzenstreu in das Katzenklo, staubt es je nach Qualität mitunter sehr stark. Dieser Staub ist für Katze und Mensch nicht gesund und kann bei zu hoher Dosis sogar zu Asthma führen. Zumindest wird er aber für einen Hustenreiz führen.

Daher ist es wichtig, dass ihr das Katzenstreu behutsam austauscht und besser auf hochwertigeres Streu setzt. Die in unserem Katzenstreu Test von uns verwendeten Produkte haben keine auffällig hohen Staubwolken ausgelöst.

Katzen fressen Katzenstreu?

Auch das haben wir häufig im Zusammenhang mit mineralischem Katzenstreu gehört. Bei Leo und Clio haben wir dies jedoch noch nie beobachten können. Katzen wissen ja eigentlich auch sehr genau, was ihnen bekommt und was nicht.

Was wir uns jedoch vorstellen könnten, dass es Katzen gibt, die aufgrund von Unzufriedenheit aus Protest das Katzenstreu fressen könnten. Wie viele Katzen das betrifft, können wir leider nicht sagen.

Unsere Kritik zielt viel mehr auf die Entsorgung ab. Dadurch dass dieses streu nicht natürlich abbaubar ist, muss es über den Hausmüll entsorgt werden und kann nicht recycelt werden.

Natürliches Katzenstreu: Öko-Katzenstreu ist ungefährlich

Anders als das mineralische Katzenstreu kann Katzenstreu aus Pflanzenfasern im besten Fall direkt in der eigenen Toilette (bitte beachte die lokalen Entsorgungsrichtlinien!) oder aber in der Biotonne entsorgt werden. Das Öko-Katzenstreu besteht nämlich beispielsweise aus Pflanzenfasern, Holz, Mais oder Stroh.

Neben der Entsorgung ist ein weiterer Vorteil, dass es aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.

Die Kritik, die an natürlichem Katzenstreu häufig zu lesen ist: Gerade Katzenbabys fressen dieses Streu unter Umständen bzw. versuchen es zumindest. Hier solltest Du besser aufpassen und ein solches Katzenstreu erst nach 10-12 Wochen verwenden.

Ein weiterer Pluspunkt ist der natürliche Geruch. Hier profitiert das Streu von seiner Natürlichkeit und verbreitet im Raum einen wohligen Holzdurft.

Auch in Sachen Saugkraft steht das Katzenstreu aus Pflanzenfasern seinem Pendant in nichts nach. Es soll laut Herstellerangabe sogar 3x ergiebiger sein, als herkömmliche Produkte.

Fazit zu den Gefahren von Katzenstreu

Am Ende des Artikels soll jetzt auch aufgelöst werden, weshalb wir versucht haben, uns mit dem Thema auseinander zu setzen. Bisher haben wir das Öko-Katzenstreu aus Pflanzenfasern noch nicht ausprobiert. Es steht aber fest auf unserer Liste, da wir überall sehr positive Rückmeldungen und Erfahrungen lesen konnten.

Noch dazu sind wir der Meinung, dass die Gefahren von Katzenstreu nicht zu stark dramatisiert werden müssen. Zumindest aus unserer Erfahrung heraus, konnten wir bisher auch bei der Verwendung von mineralischem Katzenstreu kein erhöhtes Risiko für Leo & Clio erkennen.

Auch nutzen sie das Katzenklo gerne und sehr problemlos, sodass wir von einem Wechsel bisher immer Abstand genommen haben. Wie sagt man so schön: Never touch a running system 😉

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